2009
22.04.2009
FH bietet große Chance
FDP auf Stadt- und Kreisebene begrüßte Landeschef zum Frühlingsempfang. Klares „Ja“ zu Schwarz/Gelb: Minister Pinkwart setzt auf gute Ausbildung
LIPPSTADT Die Liberalen auf Stadt- und Kreisebene sagen „Ja“ zu Schwarz/Gelb auf allen politischen Ebenen, sie sehen im Hochschulstandort Lippstadt eine große Chance für die heimische Region und sie setzen auf qualifizierte Schul- und Ausbildung für Alle. Dies wurde beim gut besuchten Frühlingsempfang der heimischen FDP deutlich, der bei herrlichem Wetter auf dem Gelände von Cosacks Brennerei ausgerichtet wurde.Dr. Bernd Neuhoff, Vorsitzender des FDP-Stadtverbandes Lippstadt, hatte zu dem Treffen u.a. den NRW- Minister für Innovation, Wissenschaften, Forschung und Technologie sowie FDP-Landesvorsitzenden, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, MdL Christof Rasche, Lippstadts Bürgermeister Christof Sommer, politische Wegbegleiter und auch viele „Andersdenkende“ sowie den Geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Jürgen Behrend und Personalvorstand Stefan Osterheide von der Hella begrüßt.
Auch über dem Kreis Soest habe sich der Himmel durch die globale Wirtschafts- und Finanzkrise verdunkelt, betonte Dr. Neuhoff und verwies auf 14 000 von Kurzarbeit Betroffene aus rund 440 Betrieben - womit man in den Negativstatistiken überproportional vertreten sei. Eine solche Krise aber könne auch Anfang bedeuten, sagte Neuhoff. In diesem Zusammenhang bezeichnete er die kommende FH in Lippstadt - „einen praxisnah aufgestellten Hochschulstandort“ - als große Chance. Es zeige sich dadurch ein Funken Hoffnung am Horizont. Der Lippstädter FDP-Chef dankte Professor Pinkwart, MdL Rasche und der Hella stellvertretend für andere Unternehmen für ihr stets wegweisendes Engagement.
FDP-Landeschef Pinkwart setzte sich in seinen Ausführungen u.a. mit der Bildungslandschaft auseinander. Er unterstrich, dass man auf dem Gebiet die Spitzenposition gegenüber anderen Nationen längst verloren habe und man die allgemeinen Chancen nur verbessern könne, wenn man für Alle wieder die besten Bildungseinrichtungen, Schulen und Hochschulen vorhalte. Das müsse das erklärte Ziel sein.
Das Lernen soll einfach wieder Freude machen
Der Minister sprach von der Bedeutung der Familien auf dem Bildungsweg. Er sagte, dass Lernen einfach wieder Freude machen solle und stufte frühkindliche Erziehung und Sprachförderung für Alle als bedeutend ein. Pinkwart votierte für das Abi nach zwölf Jahren und auch für die zentralen Abschlussprüfungen. Der Politiker brachte zum Ausdruck, dass Leistung durchaus auch moderate Gegenleistung wie Studiengebühren erfordere. Abschließend unterstrich er, dass nicht der Steinkohle-Bergbau, sondern die Bildung innovativ gefördert werden müsse und auch dieses ein erklärtes Ziel sei.
MdL Rasche dankte in seinen Worten als FDP-Kreisvorsitzender für den Einsatz der liberalen Familie vor Ort. Er ging auf die Spitzenposition der JuLis aus dem Kreis Soest auf Bundesebene ein und er wies auf die Bedeutung der kommenden vier Wahlen hin. Es kämen viele Aufgaben auf Alle zu, betonte er. Eine klare Aussage traf Rasche zur möglichen Koalition Schwarz/Gelb. Sie sei die einzige Alternative. Gleichzeitig setzte er sich kritischen mit anderen, denkbaren Koalitionen auseinander. Dank richtete Rasche an Professor Pinkwart, der durch seine wiederholten Besuche den Stellenwert des Kreises Soest und besonders auch der Stadt Lippstadt aus Düsseldorfer Sicht weiter gefestigt habe. Der Abgeordnete verwies auf den Struktur-Förderwettbewerb Regionale 2013, der die Position der heimischen Region weiter festige. Gesellig klang das liberale Frühlingstreffen dann aus.
Quelle: Der Patriot
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